Stichwort der DSGVO: Informationelles Selbstbestimmungsrecht

Informationelle Selbstbestimmung ist ein Stichwort, das im Zeitalter der Digitalisierung und der Informationstechnik immer mehr an Bedeutung gewinnt und das es schon lange vor der DSGVO gab.

Informationelle Selbstbestimmung beinhaltet zwei Komponenten: 1. Jeder Betroffener hat das Recht, Informationen über sich preiszugeben – oder auch das Recht, sich frei zu entscheiden, keine Informationen preiszugeben. 2. Zudem haben Betroffene das Recht zu entscheiden, was mit ihren Daten geschieht und wofür sie nicht verwendet werden dürfen.

Zwar ist das informationelle Selbstbestimmungsrecht (noch) nicht explizit im Grundgesetz verankert und auch kein ausdrückliches Menschenrecht, aber nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ist es ein »Datenschutz-Grundrecht« und eine Ausprägung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts.

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